Als Vorsitzender des höchsten Leitungsgremiums des bischöflichen Hilfswerks verantwortet er als "MISEREOR-Bischof" die Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien und die damit verbundenen Geldmittel. Seit September 2016 leitet er zudem die „Kommission für caritative Fragen“ der Deutschen Bischofskonferenz. Im September 2022 wurde Erzbischof Stephan Burger zum stellvertretenden Vorsitzenden der bischöflichen Fachgruppe für Fragen des sexuellen Missbrauchs und von Gewalterfahrungen gewählt.
Stephan Burger kam am 29. April 1962 in Freiburg zur Welt. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Freiburg und München ist er am 20. Mai 1990 von Erzbischof Dr. Oskar Saier zum Priester geweiht worden. Nach Vikarsjahren in Tauberbischofsheim und Pforzheim wurde er 1995 Pfarrer der Gemeinde St. Mauritius in St. Leon-Rot im Süden des Rhein-Neckar-Kreises - in der Nähe von Heidelberg und Speyer. Neben seinem Dienst als Pfarrer absolvierte er von 2004 bis 2006 ein Aufbaustudium am Kanonistischen Institut der Universität Münster, das er mit dem Lizentiat im Kanonischen Recht abschloss. Bereits seit 2002 war Burger am Offizialat als „Defensor vinculi“ (Bandverteidiger) und seit 2006 als „Promotor iustitiae“ (Kirchenanwalt) tätig. Von September 2007 bis Juni 2014 war Stephan Burger Offizial der Erzdiözese Freiburg.
Wahlspruch: "Christus in cordibus" - Christus in den Herzen







